8 HÄUFIGE FEHLER BEIM FACEBOOK MARKETING

Posted on Posted in FACEBOOK

WIE DU DIE HÄUFIGSTEN FEHLER BEIM FACEBOOK MARKETING VERMEIDEST

Du hast für dein Unternehmen eine Facebook-Seite erstellt. Das heißt aber nicht, dass du vor Fehlern gefeit bist. Natürlich sind Fehler nicht immer etwas Schlechtes, wenn man daraus lernt, doch es kann nie schaden, sie gleich von Anfang an zu vermeiden! Viele gängige Fehler hängen mit der Unkenntnis zusammen, wie Facebook genutzt wird. Du solltest beispielsweise kein Facebook-Profil verwenden, um dein Unternehmen zu vermarkten, denn Profile sind für Personen gedacht. Ein anderer Fehler äußert sich darin, dass man unwissentlich einen schlechten Eindruck macht, zum Beispiel, indem man zu aufdringlich ist.

Im Folgenden erkläre  ich dir die acht häufigsten Fehler näher, die du auf Facebook unbedingt unterlassen solltest.

Fehler #1: Unternehmen über ein Profil bewerben

Ich empfehle dir, zur Vermarktung deines Unternehmens kein Facebook-Profil zu nutzen. Dafür gibt es mindestens drei gute Gründe:

1. Für Facebook-Profil gibt es keine Analyse-Tools, die dir anzeigen, wie Fans mit deinen Inhalten interagieren. Fehlen dir diese Informationen bei deinen Analysetools, wirst du nie erfahren, welche deiner Strategien auf Facebook funktionieren.

2. Das Versenden einer Freundschaftsanfrage unterscheidet sich erheblich von der Bitte, Fan deiner Seite zu werden. Wenn du von deinem Profil aus eine Freundschaftsanfrage verschickst, bittest du den Nutzer im Grunde um Zugriff auf seine Fotos, die Freundesliste, Adresse, Telefonnummer und vielleicht auch noch den Beziehungsstatus. Damit würdest du als Seitenbetreiber die stillschweigend vorausgesetzte Grenze der Privatsphäre überschreiten, die die meisten Nutzer zwischen ihrem persönlichen Leben und den Markenschreiten, mit denen sie Geschäfte machen, ziehen.

3. Wenn du dein Unternehmen über ein Facebook-Profil bewirbst, könntest du damit gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen. Das bedeutet im Klartext: Nachdem du eine Menge Ressourcen aufgewendet hast, um eine große Anzahl an Freunden – sagen wir mal 5.000 – zusammenzubekommen, kann Facebook dein Profil einfach löschen. Unabhängig davon, ist bei 5.000 Freunden sowieso Schluss in der Schacht.

Fehler #2: Verkürzte URLs posten

Ebenso wie neue Trends im Social-Media-Marketing auf den Markt drängen, sind nun auch zahlreiche externe Tools für die Verwendung mehrerer Social-Media-Plattformen erhältlich. bei vielen von ihnen wie etwa HootSuite oder TweetDeck werden Kurz-URL-Dienste verwendet, um lange URLs für Beschränkungen bei der Zeichenanzahl, die es zum Beispiel auf Plattformen wie Twitter gibt, anzupassen. Selbst wenn man mit Hilfe dieser Tools Links auf Facebook posten kann, sind sie nicht so flexibel konzipiert, dass auch das Posten einer längeren URL ermöglicht wird, falls keine solchen Beschränkungen bestehen, wie es auf Facebook der Fall ist.

Die US-amerikanische Firma Buddy Media hat über eine Studie herausgefunden, dass vollständige URLs dreimal mehr Klicks erhalten als URLs, die gekürzt wurden. Anders ausgedrückt: Die Verwendung verkürzter URLs auf Facebook wirkt sich sogar negativ auf dein Bemühen aus, bei deinem Unternehmen für Markenbekanntheit zu sorgen! Anstatt verkürzte URLs zu nutzen, solltest du Inhalte besser direkt auf Facebook posten oder  externe Tools wie Post Planner verwenden, die eigens für Marketingzwecke auf Facebook gedacht sind, um mehrere, unterschiedliche Arten von Inhalten für Facebook-Seiten zu planen und zu veröffentlichen.

Fehler #3: Improvisieren

Unternehmen auf Facebook begehen häufig den Fehler, ihre Facebook-Seite mit derselben Lässigkeit zu verwalten, wie sie es bei ihren Profilen tun.  Nutzer verfolgen mit ihren Facebook-Profilen sehr selten in erster Linie einen wirtschaftlichen Zweck (und sollten es auch nie tun). Im Großen und Ganzen stellt die Nutzung eines Facebook-Profils allein eine zwangslose und amüsante soziale Handlung dar. Bei Seiten sieht es da ganz anders aus.

Es ist sicherlich auch wichtig, eine entspannte Haltung gegenüber der eigenen Facebook-Seite an den Tag zu legen, doch ebenso bedeutsam ist das Verfolgen einer wohlüberlegten Strategie, die Kenntnisse über die Fangemeinde voraussetzt und die das Vermitteln einer einzigartigen Werbebotschaft und das Messen von Ergebnissen beinhaltet. Auf gut Deutsch: Improvisiere einfach nicht.

Fehler #4: Zum falschen Zeitpunkt posten

Zu welchem Zeitpunkt veröffentlichst du deine Aktualisierungen mit nützlichen und hoffentlich wohldurchdachten Inhalten auf deiner Facebook-Seite? Dabei solltest du die Arbeitszeiten deiner Fans bedenken, die meistens haben Arbeitszeiten von 9 bis 17 Uhr und während der Arbeitszeit haben daher keine Zeit oder keine Erlaubnis, Facebook zu nutzen. Beiträge, die während der üblichen Arbeitszeiten gepostet werden, sind normalerweise nicht so wirkungsvoll wie solche, die am frühen Morgen oder frühen Abend oder zu jeder anderen Zeit, zu der man auf Facebook hineinschaut, erscheinen. Das liegt daran, dass in den Neuigkeiten die Meldungen sehr schnell von neueren verdrängt werden. Wenn du deine Aktualisierung dann veröffentlichst, wenn deine Fans vor dem Bildschirm sitzen oder auf ihre Smartphones schauen, erhöhst du somit die Wahrscheinlichkeit, dass dein Beitrag zu diesem Zeitpunkt deinen Fans ganz oben in den Neuigkeiten angezeigt wird.

Fehler #5: Zu aggressive Verkaufsstrategie

Eine zu aggressive Verkaufsstrategie ist unter Unternehmen auf Facebook der wohl am häufigsten begangene Fehler. Nehmen wir an, ein solches Unternehmen erstellt eine Seite und fängt an, werbliche Inhalte zu posten, in denen es lediglich um das Unternehmen oder die Produkte geht. Das Problem daran ist, dass Facebook-Nutzer sich nichts aus den Produkten oder Dienstleistungen machen. Sie interessieren isch aber sehr wohl für Dinge, die damit zusammenhängen. Wanderer möchten beispielsweise über Gegenden diskutieren, die sich hervorragend für das Wandern eignen, oder Fotos von ihrem jüngsten Abenteuer bei diesem Sport teilen. Ein Sportartikelhersteller, die die neueste Wanderausrüstung mit einem Rabatt bewirbt, wird sich nur so lange die Aufmerksamkeit der Fans sichern können, wie der Rabatt auf der Facebook-Seite gewährt wird.

Fehler #6: Fehlende Strategie

Der gegensätzliche Fall, die fehlende Verkaufsstrategie, kommt wahrscheinlich seltener vor, stellt dennoch einen Fehler dar. Stelle dir mal vor, der Sportartikelhersteller hat gemerkt, dass eine zu aggressive Verkaufsstrategie fehl am Platz ist, und konzentriert sich von nun an darauf, was seine Fans interessiert. Diese beginnen zwar zu interagieren, was ja ein gutes Zeichen ist, doch die Umsätze werden nicht gesteigert, da es auf der Seite keinerlei Werbeaktionen oder Handlungsaufforderungen gibt. Facebook-Nutzer unterhalten sich unheimlich gerne über Dinge, die ihnen am Herzen liegen, doch sie machen genauso gerne ein gutes Geschäft!

Fehler #7: Langatmige Aktualisierungen posten

Die Firma Buddy Media hat in einer weiteren Studie herausgefunden, dass Aktualisierungen mit einer Länge von unter 80 Zeichen 27 Prozent mehr Reaktionen hervorrufen als längere Versionen. Eine Aussage, die Hand und Fuß hat, wenn man bedenkt, wie Facebook genutzt wird und wie schnell Meldungen in den Neuigkeiten von neueren verdrängt werden.

Wenn du langatmige Aktualisierungen veröffentlichst, ist das, als ob du deinen Fans Hausaufgaben aufgibst. (Und wann hätte man sich jemals über Hausaufgaben gefreut?) Im Gegensatz dazu rufen kurze Aktualisierungen wie etwa Fragen oder schnelle Umfragen mehr Reaktionen hervor, da die Hemmschwelle zur Teilnahme einfach sehr niedrig ist.

Wir wissen, wie groß die Versuchung sein kann, so viele Informationen wie möglich über dein neues Produkt oder deine neue Dienstleistung in eine Aktualisierung hineinzupacken, doch auf lange Sicht gesehen wird sich ein solches Vorgehen negativ auf Ihren EdgeRank auswirken.

Fehler #8: Kommentare ignorieren

Fans auf Facebook sind Leute wie du (und ich). Wenn sie sich schon die Mühe machen, einen Kommentar zu hinterlassen, dann möchten sie auch sicher sein, dass man ihnen zuhört. Seiten, auf denen Beiträge von Fans durchweg ignoriert werden, sind nicht so erfolgreich wie Seiten, bei denen sich die Seitenadministratoren aktiv einbringen. Wenn ein Fan nicht das Gefühl hat, dass man ihn beachtet, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er die Seite erneut besucht.

Du solltest auch deshalb auf Beiträge von Fans antworten, weil diese von Facebook über die Antwort benachrichtigt werden, wodurch sie wiederum deine Seite aufsuchen! Du zeigst deinen Fans dadurch also nicht nur, dass du ihnen zuhörst, sondern bringst du sie auch dazu, weiterhin auf deiner Seite Beiträge zu posten.

Welche von diesen acht Fehlern möchtest du bei deinem Facebook Marketing vermeiden?

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.